Probeklausur 1
30 AufgabenAufgabe 1fertig
Sachfunktionslehren: die spezielle BWL nach Aufgaben im Betrieb
Einkaufen, lagern, herstellen, verkaufen, Geld besorgen, Geld langfristig einsetzen: Für jede dieser Aufgaben im Betrieb gibt es eine eigene Lehre. Die sechs Namen am Beispiel einer Bäckerei erklärt.Aufgabe 2fertig
Lehren der Wirtschaftszweige: die spezielle BWL nach Branchen
Eine Bank arbeitet anders als eine Fabrik oder ein Theater. Deshalb hat jede Branche ein eigenes Teilgebiet der BWL. Die sieben Lehren der Musterlösung mit Beispielen aus dem Alltag.Aufgabe 3fertig
Lehre von den Betriebsgrößen: Mittelstandsökonomik und Konzernbetriebslehre
Eine kleine Bäckerei und ein Autokonzern besorgen Geld und treffen Entscheidungen ganz verschieden. Deshalb unterscheidet die BWL die Lehre von den kleinen und mittleren Unternehmen und die Lehre von den Konzernen.Aufgabe 4fertig
Aufgaben der BWL: beschreiben, erklären, gestalten
Was tut die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft? Sie beschreibt (deskriptiv), erklärt (explikativ) und gestaltet (präskriptiv) – mit Aussagen, die andere prüfen können. Jedes Fachwort an einem Bäckerei-Beispiel erklärt.Aufgabe 5fertig
BWL im Wissenschaftssystem: Real-, Sozial-, Wirtschaftswissenschaft
Wo steht die Betriebswirtschaftslehre unter allen Wissenschaften? Ein Baum mit drei Verzweigungen führt von den Wissenschaften über Real- und Sozialwissenschaften zu den Wirtschaftswissenschaften, wo die BWL neben der Volkswirtschaftslehre steht.Aufgabe 6fertig
Homo oeconomicus: der Mensch im Modell
Ein ausgedachter Mensch, der alles weiß, genau weiß, was er will, und sofort handelt. Seine acht Eigenschaften, je mit Alltagsbeispiel, und warum echte Menschen anders handeln.Aufgabe 7fertig
Ökonomik und Ökonomie: die Wissenschaft und die Wirtschaft
Zwei Begriffe, eine Silbe Unterschied: Die Ökonomie ist die Wirtschaft selbst, aus Wirtschaftsordnung und Wirtschaftsprozess. Die Ökonomik ist die Wissenschaft, die sie mittels Theoriebildung erforscht, gegliedert in Volks- und Betriebswirtschaftslehre.Aufgabe 8fertig
Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren nach Gutenberg
Holz, Leim, Strom, Kreissäge, Geselle und Meisterin: Am Beispiel einer Tischlerei wird Gutenbergs Schema der Produktionsfaktoren Spalte für Spalte erklärt, bis zur Grenze zwischen originären und derivativen Faktoren.Aufgabe 9fertig
Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Arbeit, Boden, Kapital
Arbeit und Boden sind von Anfang an da, Kapital wird erst aus ihnen hergestellt. Die drei Produktionsfaktoren der Volkswirtschaftslehre am Beispiel einer Tischlerei, abgegrenzt gegen Gutenbergs betriebliche Sicht.Aufgabe 10fertig
Externe Effekte: private und soziale Kosten
Wenn Dritte die Folgen einer Produktion tragen oder gratis davon profitieren, stimmen private und soziale Kosten nicht überein. Dann verteilt der Markt knappe Mittel nicht optimal.Aufgabe 11fertig
Hauptziel nach Reichling: das Unternehmen dauerhaft erhalten
Nach Reichling ist das oberste Ziel eines Unternehmens, dass es dauerhaft weiter besteht. Der Gewinn ist dafür ein Mittel, nicht selbst das Ziel.Aufgabe 12fertig
Fünf Gewinnarten: Gewinn ist nicht gleich Gewinn
Fünf Arten, Gewinn zu messen: An einem erfundenen Fahrradgeschäft kommen 60.000 €, 6.600 € oder 66.000 € heraus, je nachdem, welche Frage man stellt.Aufgabe 13fertig
Eigen- und Gesamtkapitalrentabilität: Gewinn im Verhältnis zum Kapital
Wie viel Gewinn bringt jeder eingesetzte Euro? Die beiden Formeln, an einem erfundenen Fahrradgeschäft durchgerechnet: 21,43 % für das Geld der Inhaberin, 15,35 % für das ganze Kapital.Aufgabe 14fertig
Marktformen auf vollkommenen Märkten: das 3×3-Schema
Wie viele Anbieter, wie viele Nachfrager? Aus je drei Stufen entstehen neun Marktformen vom bilateralen Polypol bis zum bilateralen Monopol, jede mit einem Beispiel.Aufgabe 15fertig
Güter: was sie auszeichnet
Ein Gut ist ein Gut, weil es jemandem nützt: dem, der es konsumiert, verarbeitet oder bearbeitet. Erklärt mit Brötchen, Mehl und Autowerkstatt.Aufgabe 16fertig
Wirtschaftsgüter: knapp, nützlich, handelbar
Wirtschaftsgüter sind knapp, stiften Nutzen und werden auf Märkten getauscht. Geprüft an Luft, Brötchen und Straßenbeleuchtung: nur eines davon ist ein Wirtschaftsgut.Aufgabe 17fertig
Wirtschaftsgüter systematisieren: das Schaubild
Das Schaubild mit den sechs Merkmalen, nach denen man Wirtschaftsgüter in Gruppen sortiert. Etwa: Ergänzen sich zwei Güter? Kann man es anfassen? Will der Staat mehr davon? Jede Gruppe mit einem Alltagsbeispiel.Aufgabe 18fertig
Vollkommener Markt: die Bedingungen des Modells
Ein gedachter Markt, auf dem alle alles wissen, alle Güter gleich sind und alle sofort reagieren. Die Grundannahme und die fünf Bedingungen, je mit Beispiel, und warum echte Märkte fast immer unvollkommen sind.Aufgabe 19fertig
Monopolistische Konkurrenz und die zweifach geknickte Preis-Absatz-Funktion
Viele Anbieter, aber jeder hat Stammkunden: Deshalb kann er den Preis in Grenzen selbst wählen. Die Kurve dazu ist oben und unten flach und in der Mitte steil.Aufgabe 20fertig
Marktformen nach Triffin: die Kreuzpreiselastizität
Statt Anbieter und Nachfrager zu zählen, misst Robert Triffin: Wie viele Kunden gewinnt ein Anbieter, wenn ein anderer teurer wird? Erklärt mit zwei Bäckereien.Aufgabe 21fertig
Reinvermögen: was nach Abzug der Schulden übrig bleibt
Vermögen minus Schulden ergibt das Reinvermögen. In der Bilanz heißt derselbe Betrag Eigenkapital, und über das Gewinn- und Verlustkonto (GuV-Konto) ändert er sich im Lauf des Jahres.Aufgabe 22fertig
Das Unternehmen nach Bardmann: drei Sphären, fünf Partner, drei Ströme
Ein vereinfachtes Unternehmen als Schaubild: innen Leitung, Geld und Güter, außen Märkte, Staat und Verbände, dazwischen Geld, Güter und Mitteilungen.Aufgabe 23fertig
Öffentliche Güter und Kollektivgüter nach Bardmann
Ein Deich schützt alle, ein Vereinsschwimmbad nur die Mitglieder. Bardmann trennt öffentliche Güter und Kollektivgüter danach, ob sich jemand von der Nutzung ausschließen lässt: gar nicht oder nur per Recht.Aufgabe 24fertig
Entscheidung unter Ungewissheit: Hurwicz und Savage-Niehans
Drei Investitionen, drei mögliche Wirtschaftslagen, keine Wahrscheinlichkeiten: Das Hurwicz-Prinzip empfiehlt A1, die Savage-Niehans-Regel A2 – aus derselben Tabelle.Aufgabe 25fertig
Break-Even-Point: ab wann der Schal die Fixkosten trägt
Ab wie vielen verkauften Schals decken die Einnahmen alle Kosten? Von 12,50 € Preis bleiben je Schal nur 5,00 € für die Fixkosten übrig.Aufgabe 26fertig
Teilzahlungskredit: was 0,3 % im Monat wirklich kosten
10.000 € Kredit, 0,3 % Zins im Monat, 2 % Gebühr, 36 Monate: Gesamtkosten, Monatsrate und Zinsen Schritt für Schritt ausgerechnet.Aufgabe 27fertig
Nutzwertanalyse: welcher Standort ist der beste?
Drei Städte, vier Kriterien mit Gewichten: Punkte vergeben, mit dem Gewicht malnehmen, addieren. Der Autobahnanschluss wiegt 50 % und entscheidet für Trier.Aufgabe 28fertig
Buchführung: vom Anfangsbestand zur Schlussbilanz
Konten eröffnen, sechs Geschäftsvorfälle buchen, alles abschließen und sehen, ob das Unternehmen Gewinn oder Verlust gemacht hat.Aufgabe 29fertig
Lineare Programmierung: das optimale Tortenprogramm
Wie viele Torten welcher Sorte bringen bei knappem Mehl, Butter und Sahne den größten Gewinn? Grenzen als Geraden zeichnen, die Ecken der erlaubten Fläche prüfen – und nachrechnen, warum der Punkt der Musterlösung die Vorräte an Butter und Sahne überschreitet.Aufgabe 30fertig