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WS 26/27 · 47 Artefakte

Einführung in Statistik und Stochastik

Übungsblatt 1

8 Aufgaben

Übungsblatt 2

6 Aufgaben

Übungsblatt 3

7 Aufgaben

Übungsblatt 4

5 Aufgaben

Übungsblatt 5

4 Aufgaben

Übungsblatt 6

6 Aufgaben
Aufgabe 1fertig

Konfidenzintervall bei bekannter Varianz

Aus 100 Messungen mit dem Mittelwert 53,97 wird ein Bereich für den wahren Mittelwert bestimmt: das 95-%-Konfidenzintervall. Das Verfahren dahinter trifft den wahren Wert bei 95 % aller Stichproben. Außerdem: Wie viele Messungen braucht man, damit dieser Bereich höchstens 0,4 lang ist, bei 95 % und bei 99 %?
Aufgabe 2fertig

Konfidenzintervall mit geschätzter Varianz: Kaffeepackungen

Zwölf Kaffeepackungen wurden gewogen, die Streuung der Füllmenge ist unbekannt. Aus Mittelwert und Standardabweichung entsteht ein Bereich für den mittleren Inhalt aller Packungen — mit dem Faktor 2,201 aus der t-Verteilung statt 1,96, weil die Streuung selbst nur geschätzt ist.
Aufgabe 3fertig

Ein Ausreißer im Konfidenzintervall: Mehlpackungen

Zehn Mehlpackungen sollen je 500 g enthalten, eine wiegt 528 g. Aus den Gewichten entsteht ein 95-%-Bereich für das mittlere Füllgewicht der Maschine. Ohne die 528 g rückt er nach unten und wird viel schmaler. Und weil 500 g darin liegt, lässt sich eine Abweichung vom Sollwert nicht nachweisen.
Aufgabe 4fertig

Gauß-Test: sind die Dachbalken zu kurz?

Dachbalken sollen 750 cm lang sein, 40 gemessene Balken sind im Mittel 749 cm lang. Ist das Zufall, oder sind die Balken wirklich zu kurz? Ein statistischer Test, Schritt für Schritt durchgerechnet: Hypothesen aufstellen, die Teststatistik ausrechnen und mit einer Grenze vergleichen.
Aufgabe 5fertig

t-Test: ist der Mittelwert von 0 verschieden?

Fünf Messwerte mit Mittelwert 0,336: Reicht das, um zu zeigen, dass ihr Erwartungswert nicht 0 ist? Ein zweiseitiger t-Test sagt nein. Mit einer passenden sechsten Messung klappt es — aber nur, wenn sie weder zu klein noch zu groß ist.
Aufgabe 6fertig

Einseitig oder zweiseitig: die Dicke der Marmorplatten

Fünf Marmorplatten nach einem Umbau: Ist die mittlere Dicke nicht mehr 12 mm? Mit denselben Messwerten lautet die Antwort auf „geändert?“ nein, auf „kleiner geworden?“ ja — der Lösungsweg zeigt, warum.

Übungsblatt 7

6 Aufgaben
Aufgabe 1fertig

Gepaarter t-Test: wirkt das Haarwuchsmittel?

Fünf Männer, Haare gezählt vor und nach einem Monat mit einem Haarwuchsmittel. Ist der Zuwachs echt oder nur Zufall? Hier wird das Testen von Grund auf erklärt: Hypothesen, Signifikanzniveau, Teststatistik, t-Verteilung, kritischer Wert und p-Wert.
Aufgabe 2fertig

Zweistichproben-t-Test: brennt behandeltes Papier länger?

Fünf behandelte und fünf unbehandelte Papierstreifen werden angezündet. Brennen die behandelten im Mittel so deutlich länger, dass Zufall als Erklärung kaum reicht?
Aufgabe 3fertig

Wilcoxon-Test: welche Zeitschrift wird öfter zitiert?

Sechs Artikel aus Zeitschrift A, sechs aus B: Werden Artikel aus A häufiger zitiert? Ein Ausreißer verbietet den t-Test. Deshalb werden die Werte durch ihre Ränge ersetzt, die Rangsumme ergibt die Teststatistik W, und der p-Wert entsteht durch Abzählen aller 924 möglichen Aufteilungen.
Aufgabe 4fertig

Binomialtest: arbeitet der neue Arzt besser?

Ein neuer Arzt entfernt 40 von 50 Tumoren erfolgreich, üblich sind 70 %. Reicht das als Beweis, dass er besser ist? Der Binomialtest beantwortet das mit dem p-Wert: Wie wahrscheinlich wären 40 oder mehr Erfolge, wenn er nur so gut wäre wie die anderen?
Aufgabe 5fertig

Chi-Quadrat-Anpassungstest: stimmt die Planung der Mensa?

Der Mensachef plant mit 20 % Rinderbraten, 50 % Schnitzel und 30 % Salat; ausgegeben wurden 910, 2.570 und 1.520 Essen. Ein Test prüft, ob diese Abweichungen noch Zufall sind oder ob die Planung nicht stimmt.
Aufgabe 6fertig

Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest: Trinkgewohnheit und Familienstand

963 Männer wurden nach Familienstand und Alkoholkonsum befragt: Hängen die beiden Merkmale zusammen, oder sind die Unterschiede Zufall? Dazu die Frage, wie wahrscheinlich ein verheirateter Mann nicht täglich trinkt.

Übungsblatt 8

5 Aufgaben
Aufgabe 1fertig

Kovarianz und Korrelation: Werbung und Umsatz

Sechs Monate Werbeausgaben und Umsatz: Steigen beide gemeinsam, und wie eng? Schritt für Schritt von Hand berechnet: die Kovarianz, die die Richtung zeigt, und die Korrelation, die Richtung und Stärke auf einer Skala von −1 bis 1 zeigt. Dazu die Deutung und eine Probe in R.
Aufgabe 2fertig

Korrelationstest: Gewicht und Stärke von Kartoffeln

Fünf Kartoffeln: Je schwerer die Knolle für ihre Größe, desto mehr Stärke enthält sie. Die Korrelation wird von Hand ausgerechnet, dann prüft ein Test, ob der Zusammenhang nachweisbar oder nur Zufall ist, und warum man dabei nicht zu früh runden darf.
Aufgabe 3fertig

Lineare Regression: Sauerstoff in warmem Wasser

Je wärmer das Wasser, desto weniger Sauerstoff löst sich darin. Aus zwölf Messungen wird eine Gerade berechnet, von Hand und mit R, ihre Güte mit dem Bestimmtheitsmaß R² bewertet, die Löslichkeit bei 55 °C vorhergesagt und die Gerade mit einer Parabel verglichen.
Aufgabe 4fertig

Korrelation ist keine Kausalität

In Monaten, in denen viel Eis verkauft wird, gibt es viele Badeunfälle – trotzdem macht Eis keine Unfälle. An drei Beispielen wird erklärt, warum zwei Größen gemeinsam steigen können, ohne dass die eine die andere verursacht, und welche dritte Größe jeweils dahintersteckt.
Aufgabe 5fertig

Unkorreliert, aber abhängig: Y = X²

X ist −1, 0 oder 1, jeweils mit Wahrscheinlichkeit 1/3, und Y ist das Quadrat von X. Obwohl Y ganz von X abhängt, ist die Korrelation 0. Hier wird von Hand gerechnet, warum das so ist, warum unkorreliert nicht unabhängig heißt und wie sich die Varianz von X + Y ergibt.